Eine vertikale Luftaufnahme enthält eine Reihe von Abweichungen, die durch die Höhenunterschiede auf dem Gelände, die Linsenverzeichnung und den Stand des Flugzeugs zurückzuführen sind. Ein digitales Orthofoto ist eine Luftaufnahme, bei der all diese Abweichungen korrigiert wurden. Dabei handelt es sich um fotografische Karte in digitaler Form.

 

Die Qualität eines digitalen Orthofotos beruht auf zwei Aspekten: der Bildqualität und der geometrischen Genauigkeit. Die wichtigsten Variablen dabei sind Flugsituation, Pixelauflösung, Überlappung, Einfügepunkte, Höhenmodell und die Triangulationsmethode. In diesem Zusammenhang wirken sich sowohl die gewählte Einheit als auch die verwendeten Geräte in hohem Maße auf das Endergebnis aus. Da heute immer schnellere Computer mit einer hochwertigen Software zur Verfügung stehen, werden Orthofotos immer schneller und besser.

 

Die Aufnahmen werden über GPS/INS und einer Aerotriangulation sowie der Blockausgleichung in einem Koordinatensystem eingefügt. Das Verfahren beruht auf der Verwendung vorab gekennzeichneter Einfügepunkte. Ein Teil der Einfügepunkte gehört zu dem Kalibrierungsgebiet, in dem das GPS/INS- System kalibriert wird. Für die Höhenkorrektur wird ein digitales Höhenmodell eingesetzt.

 

 

- Bodenbeschaffenheit

- Bewuchs

- Himmelwasserableitung

- Mülldeponien

- Struktur- und Flächennutzungspläne

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-  Flurbereinigungspläne

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- Anhörungen

- Ausstellungen

- Präsentationen

- Messen

- Informationsveranstaltungen

- Kongresse

- Neubau

- Illegale Bautätigkeiten

- Parkmöglichkeiten

- Bodentransaktionen

- Erfassung von Infrastruktur

Auf der nachstehenden Abbildung wird ein Beispiel für ein Orthofoto gezeigt.

 

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